HK 416 vs. Colt M4

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Das deutsche Heckler&Koch gegen das Amerikanische Colt M4

Technik des HK416:
Das HK416 ist ein Gasdrucklader mit rotierendem Verschlusskopf, dessen Antriebstange nicht direkt mit dem Verschluss verbunden ist -- ähnlich dem des HK G36. Dies hat den Vorteil, dass die Pulvergase das Gewehr nur sehr wenig verschmutzen. Die Waffe verfügt außerdem über einen kaltgehämmerten Lauf. An beiden Seiten sowie oben und unten befinden sich Picatinny-Schienen zur Aufnahme von Visierungen und anderem Zubehör.

Die Schulterstütze ist um etwa 10 Zentimeter einschiebbar, so dass die Waffe an die Armlänge des Schützen angepasst werden kann oder in räumlich enger Umgebung weniger hinderlich ist.

Für die Waffe sind auf Wunsch beidseitige Bedienelemente, ein Druckpunktabzug sowie weitere Lauflängen lieferbar. An der Waffe kann unter dem Lauf ein AG36-Granatwerfer im Kaliber 40 × 46 mm befestigt werden.

Einen zusätzlichen wirtschaftlichen Anreiz, diese Waffe zu beschaffen, bietet Heckler & Koch mit dem sogenannten „Minimum Upgrade Package". Hierbei werden bestehende Komponenten anderer Sturmgewehre integriert.So wäre es beispielsweise möglich, die Schulterstütze eines M4 mitsamt der Abzugsgruppe zu übernehmen, während der Rest der Waffe durch die Technik des HK416 ersetzt wird

Technik des M4:
Der M4/M4A1 (14,5 Zoll Lauflänge) ist ein luftgekühlter, aufschießender Gasdrucklader; die Munition wird aus abnehmbaren Stangenmagazinen mit einer Kapazität von 20 oder 30 Schuss zugeführt. Es handelt sich um dieselben Magazine, die auch das M16A2 verwendet.

M4 und M16 bestehen zu 80 % aus den gleichen Bauteilen, was durch Konsolidierung sowohl die Produktions- als auch die Beschaffungskosten gering hält. Es ist ca. 500 g leichter und 5,5 Zoll (ca. 14 cm) kürzer als das M16, was die Waffe wesentlich handlicher und führiger macht. Die effektive Reichweite verkürzt sich dadurch zwar etwas, was jedoch in Gefechtssituationen mit Kampfentfernungen von meist unter 300 Metern nicht entscheidend ins Gewicht fällt.

Die Schulterstütze ist einschiebbar, erlaubt es aber nur, die Gesamtlänge der Waffe um wenige Zentimeter zu verringern. Sie besteht aus hochfestem Kunststoff und gleitet auf dem Schließfederrohr; eine Schiene an der Unterseite des Schließfederrohrs verhindert ein Verdrehen. Die Schulterstütze läßt sich in vier Position einrasten, so dass der Schütze die Länge an seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann (z. B. unter Berücksichtigung des Tragens einer Schutzweste). 2002 wurde die Schulterstütze verbessert; die Kolbenkappe wurde vergrößert, leicht geneigt (so dass sie nicht mehr senkrecht war) und mit einer Fischhaut versehen, der obere Riemenbügel verschwand, dafür kam einer an der Unterseite dazu.
Das M4 verfügt über einen halbautomatischen sowie über einen 3-Schuss-Modus, das M4A1 über einen halb- und einen vollautomatischen Feuermodus. Zusätzlich kann beim M4A1 der Tragegriff oberhalb des Gehäuses demontiert werden. Unter dem Tragegriff befindet sich eine Picatinny-Schiene (MIL-STD-1913), auf die zusätzliche Zielhilfen montiert werden können. Weiterhin lässt sich unterhalb des Vorderschaftes ein Granatwerfer (M203,40x46 mm) anbringen, wobei die untere Hälfte des Handschutzes entfällt. An einem System aus Picatinny-Schienen die den Kunststoff-Vorderschaft ersetzen, lassen sich weitere Zubehörteile wie z. B ein Griff und/oder weitere Zielhilfen montieren.